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zweifaedig, 2019, Trickfilm
Zwei Frauen treten stickend in einen Dialog und lassen eine Geschichte von Wachstum, Veränderung, Zerfall und Neubeginn Stich für Stich entstehen. Bewusst abstrahierend und möglichst wertfrei wird konsequent immer wieder auf dem Bestehenden aufgebaut. Die zeitliche Abfolge ist unveränderbar. Vergangenes liegt unter der Gegenwart – verdeckt, aufgebrochen und weiterwachsend.
Es entstand eine Installation bestehend aus zwei Werkstücken, die jeweils eigenständig oder in Kombination präsentiert werden können. Das textile Objekt ist die komprimierte Fassung des Dialoges. Der Animationsfilm macht den Arbeitsprozess sichtbar und wird durch eine Ton-Ebene erweitert.
Die akkustische Interpretaion ist eine Sicht von Außen, die über die Arbeit gelegt wird und nicht den Anspruch hat, das Konzept der Künstlerinnen zu unterstreichen.
Die Vertonung, von Toni Ammer interpretiert die Szenen der Animation, in dem einerseits das sichtbare Tun und andererseits der nicht hörbare Dialog zwischen den Frauen akustisch umgesetzt wird – wie ein Kommentar aus dem Off. Die wuchtige Dynamik der Werkzeuge und Bilder steht im krassen Gegensatz zu den leisen Zwischentönen, die das Klischee der handarbeitenden Frauen und ihrer Gespräche mitklingen lässt.
Technik: Stop-Motion, Sticken und Häkeln
Material: Wolle auf Leinen
Format: 4:9
Dauer: 05:03
Sounddesign: Toni Ammer © 2019
Fertigstellung 2019Trickfilm
Objekt, Installation und Prozessfotos
Installation
Podest und Bildschirm
Bühne während des Arbeitsprozesses
Detail
Detail
Unter der Bühne
Rückseite Bühne
Bühne und feriges Objekt